Siebträgermaschinen für Einsteiger

Vier Maschinen von 14,4 bis 18 cm Breite und ein Herdkocher ohne Strom – mit Brühdruck und der Frage, warum nur eine Maschine ihre Siebträgergröße nennt.

Werbung – dieser Artikel enthält Affiliate-Links zu Amazon. Preise stehen hier bewusst nicht; der Kauflink zeigt den aktuellen. Warum hier keine Preise stehen

KI-generiertes Symbolbild: Espressotasse mit Crema, Handtamper aus Holz und eine Schale mit gemahlenem Kaffee auf dunkler Holzplatte
Symbolbild (KI-generiert) – zeigt keines der verglichenen Produkte

Kurz gesagt: was passt wozu

  • Den Siebträger verstehen, nicht nur bedienenSolis Barista Perfetta PlusEinzige mit angegebener Siebträgergröße (54 mm), zeigt den Druck an, 18 cm breit
  • Nur 15 cm PlatzGrundig KSM 433014,4 cm breit laut Hersteller, Memory-Funktion für die Wassermenge
  • Morgens muss es schnell gehenDe'Longhi Dedica PerfettoLaut Hersteller nach 40 Sekunden bereit, nimmt auch ESE-Pads
  • Mühle und Maschine in einem GerätGevi mit KegelmahlwerkMahlwerk eingebaut; fällt eines aus, steht beides
  • Ohne Strom und ohne Anspruch auf CremaBialetti Moka ExpressHerdkocher, auf Induktion nur mit Adapterplatte

Die Auswahl auf einen Blick

Kurzfassung mit Affiliate-Links (Werbung). Sortiert nach unserer Empfehlung, beginnend mit der stärksten – maßgeblich sind die Kriterien, die der Artikel oben nennt, nicht Preis und nicht Provision. Die Begründung zu jedem Produkt steht weiter unten.

Eine Siebträgermaschine ist kein kleiner Vollautomat, sondern ein anderes Gerät mit anderen Anforderungen. Sie braucht gemahlenen Kaffee in der richtigen Feinheit, Druck auf das Mehl und eine Hand, die beides zusammenbringt. Vier der fünf Einträge unten haben deshalb kein Mahlwerk – das muss man wissen, bevor man bestellt.

Der wichtigste Satz vorweg: Die Mühle ist bei dieser Bauart nicht Zubehör, sondern Teil der Maschine. Wer eine Siebträgermaschine kauft und dazu fertig gemahlenen Kaffee aus der Packung, bekommt nach unserer Einschätzung schlechteren Kaffee als aus einem Vollautomaten auf Knopfdruck.

Danach ordnet dieser Artikel die fünf Einträge nach vier Fragen. Die erste ist der Durchmesser des Siebträgers, weil daran jedes Zubehörteil hängt. Die zweite ist, was die Maschine sichtbar und einstellbar macht – Manometer, Temperaturwahl, Vorbrühfunktion –, denn davon hängt ab, ob man aus einem misslungenen Bezug etwas lernt. Die dritte ist die Breite, weil sie in vielen Küchen über den Stellplatz entscheidet. Die vierte ist das Heizsystem und damit die Aufheizzeit. Die Bar-Angabe auf der Verpackung gehört nicht dazu; warum, steht unten.

Worauf es ankommt

Der Durchmesser des Siebträgers entscheidet über alles Zubehör. Verbreitet sind 51, 54 und 58 mm. Wer den Wert kennt, findet Siebe, Tamper (den Stempel zum Andrücken) und Verteiler; wer ihn nicht kennt, kauft daneben. Von den vier Maschinen im Vergleich nennt genau eine ihre Größe: die Solis mit 54 mm. Bei De’Longhi, Grundig und Gevi steht die Zahl weder in den Angaben noch im Herstellertext. Das halten wir für den auffälligsten Mangel in dieser Produktgruppe.

Manometer und einstellbare Temperatur sind Lernwerkzeuge. Ohne Anzeige weiß man nicht, warum ein Bezug misslungen ist. Die Solis hat beides und dazu eine automatische Vorbrühfunktion. Für jemanden, der den Siebträger verstehen will statt nur zu bedienen, zählt das für uns mehr als jede andere Ausstattung hier.

Bar-Angaben nennen den Pumpendruck, nicht den Brühdruck. Als Richtwert für Espresso gelten rund 9 bar am Kaffee. Wenn eine Maschine 15 oder 20 bar nennt, ist das der Druck, den die Pumpe maximal aufbauen kann. Eine Maschine mit 20 bar ist deshalb nach unserer Einschätzung nicht besser als eine mit 15; über die Tasse sagt die Zahl nichts. Im Umgang heißt Druck vor allem eines: Der Siebträger muss vor dem Bezug fest eingerastet sein, und gelöst wird er erst, wenn die Pumpe steht – bis dahin steht hinter dem Kaffeemehl heißes Wasser. Das Mehl ist danach heiß und nass; ausgeklopft wird es über einen Abklopfbehälter, nicht über die Hand.

Breite ist hier ein echtes Kaufargument. Drei Geräte liegen bei 15 cm oder darunter (Grundig 14,4 cm und De’Longhi 15 cm laut Hersteller, Gevi 15 cm laut Produktseite), die Solis bei 18 cm laut Produktseite. Ob 15 oder 18 cm, entscheidet in vielen Küchen darüber, ob das Gerät noch neben die Spüle passt.

Das Heizsystem bestimmt die Aufheizzeit. De’Longhi nennt einen Thermoblock – einen Durchlauferhitzer statt eines Wasserkessels – und 40 Sekunden bis zur Bereitschaft; bei Grundig, Solis und Gevi steht dazu nichts. Ein Thermoblock ist schnell bereit, hält die Temperatur aus unserer Sicht aber weniger stabil, wenn mehrere Tassen hintereinander laufen. Gegen genau das arbeitet die elektronische Temperaturregelung der Gevi.

Mahlwerk im Gehäuse hat zwei Seiten. Die Gevi spart die zweite Anschaffung und die Stellfläche dafür. Sie koppelt aber zwei Verschleißteile in ein Gerät – fällt das Mahlwerk aus, dürfte auch die Brühgruppe stehen. Wer die Mühle separat kauft, kann jedes Teil einzeln ersetzen und die Mühle später mit einer besseren Maschine weiterverwenden.

Unsere Auswahl

Die Solis Barista Perfetta Plus steht vorn, weil sie die ersten beiden Fragen beantwortet: Siebträger mit angegebenen 54 mm, dazu Manometer, einstellbare Temperatur und eine automatische Vorbrühfunktion. Edelstahlgehäuse, 1,7 l Tank; Tamper, ein- und zweiwandige Siebe, Padsieb, Milchkännchen und Wasserfilter liegen bei. Bei der dritten Frage gibt sie nach: Mit 18 cm Breite laut Produktseite braucht sie mehr Platz als die drei anderen Pumpenmaschinen der Auswahl, und zur Langlebigkeit nennt die Produktseite nichts.

Die Grundig KSM 4330 ist mit laut Hersteller 14,4 cm die schmalste Maschine des Vergleichs. Weil ihr Siebträgerdurchmesser wie bei den beiden folgenden nicht angegeben ist und Manometer und Temperaturwahl fehlen, entscheidet bei ihr die dritte Frage. Sie bringt eine Memory-Funktion mit, die die Wassermenge von Bezug zu Bezug gleich hält – die Dosierung des Pulvers bleibt Handarbeit –, dazu Touch-Display, Tassenwärmer auf dem Gehäuse und Programme zum Reinigen und Entkalken.

Die De’Longhi Dedica Style Perfetto ist die bekannte schmale Maschine: laut Hersteller 15 cm breit, Thermoblock, in 40 Sekunden bereit, 15 bar, regulierbare Milchschaumdüse. Bei der Breite liegt sie einen halben Zentimeter hinter der Grundig, bei der vierten Frage dafür vorn – sie ist die einzige Maschine hier, die ihr Heizsystem und eine Aufheizzeit nennt. Aus der Düse tritt Dampf aus, und das Rohr bleibt danach heiß: Es gehört am Griffstück geschwenkt, beim Abdampfen mit einem Tuch abgeschirmt und damit abgewischt – nicht mit der bloßen Hand. Der Halter nimmt Einsätze für eine oder zwei Tassen und ESE-Pads – vorgepresste Papierpads im Standardformat –, die Abstellfläche ist bis 12 cm verstellbar. Was fehlt, ist die Angabe zum Siebträgerdurchmesser.

Die Gevi mit Kegelmahlwerk ist die einzige Maschine hier, die mahlt: 30 Stufen, einstellbare Mahldauer, dazu eine PID-Regelung – eine elektronische Temperaturregelung, die Schwankungen ausgleicht und nach unserer Einschätzung sonst eher bei aufwendiger ausgestatteten Geräten vorkommt. Laut Produktseite 15 cm breit – von den drei Maschinen ohne angegebenen Siebträgerdurchmesser die breiteste, und darüber entscheidet sich ihr Platz. Die 20 bar bezeichnen den Pumpendruck, und zur Haltbarkeit nennt die Produktseite nichts.

Die Bialetti Moka Express ist der Gegenentwurf: kein Strom, keine Pumpe, kein Mahlwerk. Der Herdkocher aus Aluminium drückt Wasser mit Dampfdruck durch das Kaffeemehl; gepresst wird nicht. Die Größe 6 Tassen entspricht laut Produktseite 270 ml. Das Modell gibt es unverändert seit 1933. Griff und Gehäuse werden heiß, das Sicherheitsventil muss frei bleiben, und die Kanne gehört nicht leer auf den Herd – die Hinweise des Herstellers gelten. Auf Induktion läuft sie laut Produktseite nur mit einer Adapterplatte.

Häufige Fragen

Brauche ich zwingend eine eigene Mühle?

Für Espresso nach unserer Einschätzung ja. Das Mahlgut muss feiner sein als für Filterkaffee, und gemahlener Kaffee aus der Packung lässt sich nicht nachjustieren; auch vorgemahlener Espresso verliert schnell an Aroma. Vier der fünf Einträge hier haben kein Mahlwerk – das gehört in die Rechnung.

Was bedeuten 15 oder 20 bar?

Den Maximaldruck der Pumpe. Als Richtwert für Espresso gelten rund 9 bar am Kaffee; wie hoch der Druck tatsächlich ausfällt, hängt an Mahlgrad und Verdichtung, und ob die Maschine ihn begrenzt, geben die Hersteller hier nicht an. Mehr bar auf der Verpackung ist deshalb kein Kaufargument.

Warum ist die Siebträgergröße so wichtig?

Weil jedes Zubehörteil darauf ausgelegt ist – Siebe, Tamper, Verteiler, Reinigungsscheiben. Wer 54 mm hat und 58 mm kauft, kann es nicht verwenden. Wenn der Hersteller die Zahl nicht nennt, hilft nur nachfragen oder nachmessen.

Was ist ein zweiwandiges Sieb?

Ein Sieb mit kleiner Austrittsöffnung, die Staudruck aufbaut und auch bei grob gemahlenem oder ungleichmäßig verteiltem Kaffee einen cremaähnlichen Schaum erzeugt. Es verzeiht Fehler, verdeckt sie aber auch – wer lernen will, nimmt das einwandige. Die Solis liefert beide mit.

Ist die Moka ein Espresso?

Nein. Der Druck liegt weit unter dem einer Pumpenmaschine, es entsteht starker Kaffee ohne echte Crema. Als Vergleich taugt sie trotzdem, weil sie zeigt, wie viel Technik man für den Unterschied bezahlt.

Wie oft muss entkalkt werden?

Das hängt an der Wasserhärte und an der Menge Wasser, die durchläuft, nicht an der Bauart – hergeleitet ist das im Filtermaschinen-Vergleich. Zu den Maschinen hier: Grundig nennt Programme zum Reinigen und Entkalken, Solis eine Reinigungserinnerung samt Entkalkungsprogramm; bei De’Longhi und Gevi steht dazu nichts. Welches Mittel hineindarf, gibt der Hersteller vor – bei einer Maschine mit Pumpe und Dichtungen sollte man sich an diese Angabe halten statt an Hausmittel.

Fazit: Lernen oder nur bedienen?

Wer den Siebträger verstehen und nicht nur bedienen will, sollte zur Solis Barista Perfetta Plus greifen: Sie ist die einzige der vier Maschinen, deren Siebträgergröße angegeben ist (54 mm), sie zeigt den Druck an, lässt die Temperatur einstellen und bringt das Zubehör mit. Dafür nimmt man 18 cm Breite in Kauf und dass zur Langlebigkeit nichts bekannt ist.

  • Wenn nur 15 cm Platz sind: die Grundig KSM 4330 mit 14,4 cm laut Hersteller und einer Memory-Funktion, die die Wassermenge speichert – nicht die Dosierung des Pulvers.
  • Wenn es morgens schnell gehen muss: die De’Longhi Dedica Perfetto – laut Hersteller nach 40 Sekunden bereit, und sie nimmt auch ESE-Pads.
  • Wenn Mühle und Maschine ein Gerät sein sollen: die Gevi mit Kegelmahlwerk – mit dem Vorbehalt, dass beides gemeinsam ausfällt und zur Haltbarkeit nichts bekannt ist.
  • Wenn es ohne Strom und ohne Anspruch auf Crema gehen soll: die Bialetti Moka Express – auf Induktion nur mit Adapterplatte.

Die Produkte im Detail

Angaben nach Herstellerinformationen, Stand 29. September 2026. Die Produkte wurden nicht selbst aufgebaut; die Einschätzungen beruhen auf Bauart und Ausstattung. Die Geräte arbeiten je nach Bauart mit heißem Wasser, Dampf, Druck oder Netzspannung – maßgeblich sind die Sicherheits- und Bedienhinweise des Herstellers.Recherche und Entwürfe entstehen mit KI-Unterstützung; Auswahl, Prüfung und Freigabe macht Robert Peringer. Wie die Produkte ausgewählt werden

Solis Barista Perfetta Plus Espressomaschine

Die Maschine der Auswahl, die den Brühvorgang sichtbar macht – Manometer, einstellbare Temperatur, automatische Vorbrühfunktion und ein Siebträger mit 54 mm. Edelstahlgehäuse, Wassertank 1,7 l, laut Produktseite 37 T × 18 B × 32 H cm. Beigelegt sind Tamper, ein- und zweiwandige Siebe, Padsieb, Milchkännchen und Wasserfilter.

Vorteile
  • Siebträger mit 54 mm ist angegeben – Zubehör lässt sich gezielt kaufen
  • Manometer und einstellbare Temperatur machen Fehler aus unserer Sicht nachvollziehbar
  • Automatische Vorbrühfunktion
  • Zubehör liegt bei, inklusive Tamper und Milchkännchen
  • Reinigungserinnerung und Entkalkungsprogramm laut Hersteller
Nachteile
  • Mit 18 cm Breite laut Produktseite breiter als die drei anderen Pumpenmaschinen der Auswahl
  • Kein Mahlwerk
  • Zur Langlebigkeit im Alltag nennt die Produktseite nichts
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Grundig KSM 4330 Siebträgermaschine

Kompakte Maschine mit Touch-Display und Memory-Funktion für die Wassermenge, laut Hersteller 14,4 cm breit und 1628 W stark. 15 bar Pumpendruck, bewegliche Dampfdüse, Ablage zum Vorwärmen der Tassen, abnehmbarer Tank mit 1,1 l, Abschaltautomatik sowie Reinigungs- und Entkalkungsprogramm.

Vorteile
  • Mit 14,4 cm laut Hersteller die schmalste Maschine der Auswahl
  • Memory-Funktion speichert laut Hersteller die Wassermenge – gleiche Menge bei jedem Bezug
  • Tassenwärmer auf dem Gehäuse
  • Reinigungs- und Entkalkungsprogramm im Gerät
Nachteile
  • Kein Mahlwerk – ohne Mühle oder Fertigpulver bleibt die Maschine nach unserer Einschätzung unter ihren Möglichkeiten
  • Die Memory-Funktion merkt sich die Wassermenge, nicht die Dosierung des Pulvers – die bleibt Handarbeit
  • Milchschaum entsteht von Hand an der beweglichen Dampfdüse, Kännchen und Übung kommen dazu
  • Größe des Siebträgers nicht angegeben
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De'Longhi Dedica Style Perfetto EC685.BK

Eine der schmalsten Maschinen mit Pumpe in dieser Auswahl – laut Hersteller 15 cm breit. Thermoblock, laut Hersteller nach 40 Sekunden betriebsbereit, 15 bar Pumpendruck, regulierbare Milchschaumdüse. Der Siebträgerhalter nimmt Einsätze für eine oder zwei Tassen und ESE-Pads, die Tassenablage ist bis 12 cm verstellbar.

Vorteile
  • 15 cm Breite laut Hersteller – passt aus unserer Sicht neben die Spüle, wo sonst nichts hinpasst
  • Laut Hersteller in 40 Sekunden aufgeheizt
  • Nimmt auch ESE-Pads, wenn es einmal schnell gehen soll
  • Höhenverstellbare Abstellfläche für Gläser bis 12 cm
Nachteile
  • Kein Mahlwerk – eine Mühle oder gemahlener Kaffee kommen als zweite Anschaffung dazu
  • Ein Thermoblock heizt für Brühen und Dampf nacheinander – Espresso und Milchschaum gehen nicht gleichzeitig, und bei mehreren Tassen hintereinander bleibt die Temperatur nach unserer Einschätzung weniger stabil
  • Milchschaum entsteht von Hand an der Düse, und das Rohr bleibt danach heiß
  • Den Durchmesser des Siebträgers nennt der Hersteller nicht, was den Zubehörkauf unsicher macht
  • Die Angabe von 15 bar sagt nach unserer Einschätzung nichts über die Tassenqualität
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Gevi Espressomaschine mit Kegelmahlwerk

Die einzige Maschine der Auswahl mit eingebautem Mahlwerk – 30 Mahlstufen, 20 bar Pumpe, Temperaturregelung über PID und NTC, Dampfdüse mit Heißwasserfunktion. Die Produktseite gibt 28 T × 15 B × 30 H cm an, Wassertank 1,2 l. Mahldauer und Bezugsmenge lassen sich einstellen.

Vorteile
  • Mühle und Maschine in einem Gerät – spart Stellfläche und eine zweite Anschaffung
  • 30 Mahlstufen, einstellbare Mahldauer
  • Temperaturregelung über PID, was nach unserer Einschätzung sonst eher bei aufwendiger ausgestatteten Maschinen vorkommt
Nachteile
  • Zur Haltbarkeit nennt die Produktseite nichts – dazu können wir keine Aussage machen
  • Größe des Siebträgers nicht angegeben
  • 20 bar nennen den Pumpendruck; als Richtwert für Espresso gelten rund 9 bar am Kaffee
  • Mahlwerk und Brühgruppe im selben Gehäuse heißt nach unserer Einschätzung auch – fällt eines aus, steht beides
  • Das Mahlwerk sitzt im Gehäuse und lässt sich nicht abnehmen – zum Reinigen kommt man aus unserer Sicht schlechter daran als an eine freistehende Mühle
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Bialetti Moka Express, 6 Tassen

Der Gegenentwurf ohne Strom und ohne Pumpe. Der Herdkocher aus Aluminium drückt Wasser mit Dampfdruck durch das Kaffeemehl, gepresst wird nicht. Die Größe 6 Tassen entspricht laut Produktseite 270 ml. Laut Hersteller nach Gebrauch nur mit Wasser spülen, kein Spülmittel und nicht in die Maschine; das Sicherheitsventil bleibt dabei frei, und abgekühlt wird die Kanne, bevor sie geöffnet wird.

Vorteile
  • Kein Strom, keine Pumpe und nach unserer Einschätzung wenig Technik, die ausfallen kann
  • Braucht auf der Arbeitsfläche keinen Platz – kommt in den Schrank
  • Das Modell gibt es unverändert seit 1933
  • In mehreren Größen erhältlich
Nachteile
  • Kein Espresso im engeren Sinn – der Druck liegt weit unter dem einer Pumpenmaschine
  • Kein Milchschaum, kein Dampf
  • Auf Induktion läuft er laut Produktseite nur mit einer Adapterplatte
  • Nicht spülmaschinengeeignet, kein Spülmittel erlaubt
  • Dichtungsring und Filterplättchen sind Verschleißteile – nach unserer Einschätzung das, was an einem Herdkocher als Erstes nachgekauft wird
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Vergleichstabelle

8 Spalten. Reicht die Breite nicht, lässt sich die Tabelle seitlich scrollen – Produkt und Kauflink bleiben dabei stehen.

Vergleich: Siebträgermaschinen für Einsteiger
ProduktBreiteSiebträgerHeizsystemDruck- und TemperaturkontrolleMahlwerkWassertankAffiliate-Link
Solis Barista Perfetta Plus Espressomaschine18 cm (Produktseite)54 mm (Herstellertext)nicht genanntManometer, Temperaturwahlkeines1,7 l (Produktseite)Aktuellen Preis auf Amazon ansehenAffiliate-Link (Werbung)
Grundig KSM 4330 Siebträgermaschine14,4 cm (Herstellertext)nicht genanntnicht genanntnicht genanntkeines1,1 l (Herstellertext)Aktuellen Preis auf Amazon ansehenAffiliate-Link (Werbung)
De'Longhi Dedica Style Perfetto EC685.BK15 cm (Herstellertext)nicht genanntThermoblocknicht genanntkeines1,0 l (Produktseite)Aktuellen Preis auf Amazon ansehenAffiliate-Link (Werbung)
Gevi Espressomaschine mit Kegelmahlwerk15 cm (Produktseite)nicht genanntnicht genanntPID-TemperaturregelungKegel (30 Stufen)1,2 l (Produktseite)Aktuellen Preis auf Amazon ansehenAffiliate-Link (Werbung)
Bialetti Moka Express, 6 TassenentfälltentfälltHerdentfälltkeinesentfälltAktuellen Preis auf Amazon ansehenAffiliate-Link (Werbung)

Andere Auswahl gewünscht? Du kannst diese Maschinen und ihre Werte auch selbst nebeneinanderstellen.

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