French Press und Cold Brew: heiß in vier Minuten, kalt über Nacht
Zwei Glaspressen, eine isolierte Edelstahlpresse, eine Karaffe für beides und ein Vorratsglas für kalt – mit Menge, Mahlgrad und Kannenart.
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Kurz gesagt: was passt wozu
- Heißer KaffeeBodum Chambord 1 lLässt sich halb füllen; Karaffe und Sieb gibt es einzeln nachzukaufen
- Immer nur eine PersonBodum Chambord 350 mlLaut Hersteller etwa ein Standardbecher; nennt die Ziehzeit von rund vier Minuten
- Warm bleiben, ohne Strom, auf ReisenSilberthal French Press ThermoLaut Hersteller bis zu eine Stunde warm; Edelstahl, kein Blick hinein
- Cold Brew mit Messskala im GlasCoffee Fox 650 mlMengenangaben der Produktseite widersprechen sich (650 ml und 1 l)
- Cold Brew als Vorrat für mehrere Tagedripdrip Brewjar XLLuftdicht, laut Hersteller bis zu 150 g Kaffee; stehendes 1,5-l-Glas
Die Auswahl auf einen Blick
Kurzfassung mit Affiliate-Links (Werbung). Sortiert nach unserer Empfehlung, beginnend mit der stärksten – maßgeblich sind die Kriterien, die der Artikel oben nennt, nicht Preis und nicht Provision. Die Begründung zu jedem Produkt steht weiter unten.
- Bodum Chambord French Press, 1 lFassungsvermögen: 1,0 l (Herstellertext)
- Bodum Chambord French Press, 350 mlFassungsvermögen: 0,35 l (Herstellertext)
- Silberthal French Press Thermo, 1 lFassungsvermögen: 1,0 l (Herstellertext)
- Coffee Fox Cold Brew Kaffeebereiter, 650 mlFassungsvermögen: 0,65 l (Titel), 1 l (Merkmale)
- dripdrip Brewjar XL Cold Brew, 1,5 lFassungsvermögen: 1,5 l Gefäß (Titel)
French Press und Cold Brew werden oft in einem Atemzug genannt, weil beide den Kaffee im Wasser stehen lassen, statt Wasser durch ihn zu gießen. Viel mehr haben sie nicht gemeinsam. Bei der Presse dauert es vier Minuten und das Wasser ist heiß; beim Cold Brew dauert es nach gängigen Rezepten meist 12 bis 24 Stunden und das Wasser ist kalt. Das Ergebnis schmeckt entsprechend verschieden, und die Geräte sind nicht beliebig austauschbar.
Die fünf Einträge unten decken genau dieses Feld ab: zwei Glaspressen in zwei Größen, eine isolierte Presse aus Edelstahl, eine Glaskaraffe, die ausdrücklich für beides gedacht ist, und ein Vorratsglas nur für kalt. Dass zwei Einträge dasselbe Modell in zwei Größen sind, ist Absicht: Bei der Presse entscheidet die Größe mehr über den Alltag als die Technik, und an 1 l neben 350 ml lässt sich das zeigen, ohne die Bauart zu wechseln.
Drei Fragen ordnen sie, und in dieser Reihenfolge. Die erste ist die Menge: für wie viele Personen, und lässt sich das Gefäß auch halb füllen? Die zweite ist, was nach dem Herunterdrücken passiert – der Kaffee zieht im Gefäß weiter, und ob man das sieht und umgießen kann, hängt am Gefäß. Die dritte ist Glas oder Edelstahl, und zwar samt der Frage, ob Karaffe und Sieb einzeln nachkaufbar sind. Quer dazu liegt das Verfahren: Vier der fünf Einträge taugen für heißen Aufguss, einer ist nur für kalt gedacht und steht deshalb zuletzt.
Worauf es ankommt
Die Größe wählt man nach Personen, nicht nach Vorrat – und eine große Kanne darf halb voll bleiben. Ein Liter Kaffee ist nach unserer Einschätzung kalt, bevor die Kanne leer ist. Die Herstellerangaben rechnen in kleinen Tassen: 1 l sind laut Bodum bis zu acht, 350 ml sind laut Bodum drei und damit etwa ein großer Becher, die Edelstahlpresse nennt 1 bis 6 Tassen. Wer zwei normale Tassen trinkt, liegt bei 400 bis 500 ml und damit zwischen den beiden Bodum-Größen. Das ist kein Problem: Eine Presse lässt sich halb füllen, der Stempel taucht dann eben weniger tief ein. Nur umgekehrt geht es nicht – aus einer 350-ml-Kanne werden keine vier Tassen. Für zwei Personen ist die 1-l-Kanne halb gefüllt deshalb unser Weg, nicht die kleine.
Die Temperatur ist der eigentliche Unterschied, die Ziehzeit folgt aus ihr. Heißes Wasser löst Aromen, Säuren und Bitterstoffe in Minuten. Kaltes Wasser löst sie viel langsamer und die bitteren Abbauprodukte der Röstung kaum – deshalb wirkt Cold Brew milder und weniger säuerlich, und deshalb braucht er Stunden statt Minuten. Säurefrei ist er nicht: Beim Säuregehalt liegt er nach unserer Kenntnis nahe am heiß gebrühten Kaffee derselben Bohne, es fehlen ihm vor allem die bitteren Anteile. Mit „kaltem Kaffee“ hat er wenig zu tun: Aufgebrühter und dann gekühlter Kaffee schmeckt in der Regel säuerlicher und abgestanden.
Beide Verfahren brauchen grob gemahlenen Kaffee. Bei der Presse ist das eine mechanische Bedingung des Siebs: Feines Pulver geht durch und landet als Schlamm in der Tasse. Beim Cold Brew kommt beides zusammen: Fein gemahlener Kaffee überextrahiert nach unserer Einschätzung schon in wenigen Stunden, wird trüb und oft bitter, und der Feinanteil geht durch jeden Siebeinsatz. Ein Schlagmesser-Gerät liefert für die Presse nur mit Abstrichen, was sie braucht; für einen Ansatz, der stundenlang zieht, raten wir davon ab.
Nach dem Herunterdrücken zieht der Kaffee weiter. Die Presse tut dabei nichts mehr; das Kaffeemehl bleibt in der Kanne und gibt weiter ab. Bei einer Glaskanne kühlt der Rest ab und zieht trotzdem nach, bei einer isolierten bleibt er heiß und zieht schneller nach. Wer nicht zügig austrinkt, sollte umgießen – das ist der Punkt, den kaum eine Produktbeschreibung erwähnt.
Isolierung löst ein Problem und schafft ein anderes. Die Edelstahlpresse hält den Kaffee laut Hersteller bis zu eine Stunde warm. Dafür sieht man nicht hinein: weder Füllstand noch Farbe des Aufgusses, und auch nicht, ob das Mehl gleichmäßig durchfeuchtet ist.
Cold Brew braucht Platz und Vorlauf, keine Technik. Meist 12 bis 24 Stunden im Kühlschrank bedeuten: Wer morgens Cold Brew will, setzt ihn am Vorabend an. Ein Vorratsglas von 1,5 l muss dabei stehend Platz finden – und zwar durchgehend gekühlt, nicht auf der Arbeitsplatte.
Glas oder Edelstahl entscheidet über den Sturz, nicht über den Geschmack. Borosilikatglas – hitzefestes Laborglas – ist geschmacksneutral und zerbricht; Edelstahl ist unempfindlich und undurchsichtig. Eine Karaffe mit Kratzer oder Kerbe gehört aussortiert, denn dort kann das Glas schon beim Aufgießen springen, nicht erst beim Sturz. Wer Glas nimmt, sollte vorher prüfen, ob Karaffe und Sieb einzeln nachkaufbar sind. Bei den beiden Bodum-Größen sind sie es – und die Karaffe ist bei einer Glaspresse das Teil, das am ehesten kaputtgeht.
Den Geschmack macht das Sieb. Alle fünf Einträge arbeiten mit Metallsieben, die Öle und Feinstteile durchlassen; der Kaffee wirkt dadurch schwerer und trüber als aus dem Papierfilter. Die Abwägung zwischen Dauerfilter und Papier steht im Filtermaschinen-Vergleich.
Unsere Auswahl
Die Bodum Chambord mit 1 l steht vorn, weil sie bei allen drei Fragen liefert: Bei der Menge ist sie die einzige Größe, die sich nach oben und nach unten einrichten lässt – halb gefüllt für zwei Tassen, voll für Besuch. Beim Weiterziehen hilft das Borosilikatglas im Edelstahlrahmen, weil man Füllstand und Farbe sieht und rechtzeitig umgießt. Und Karaffe und Sieb sind einzeln nachkaufbar, das Modell ist seit Jahrzehnten unverändert im Programm. Feinsieb und Stempel aus Edelstahl, laut Produktseite 22,9 cm hoch, Glas- und Edelstahlteile spülmaschinenfest. Ohne Isolierung kühlt der Inhalt allerdings schnell ab.
Dieselbe Kanne mit 350 ml ist für eine Person die vernünftigere Wahl. Laut Hersteller etwa ein Standardbecher, laut Produktseite 16,8 cm hoch. Der Hersteller nennt die Zubereitung mit rund vier Minuten Ziehzeit ausdrücklich, was auf den anderen vier Produktseiten fehlt. Bei Besuch reicht sie nicht, und kleine Kannen kühlen im Verhältnis schneller aus als große.
Die Silberthal French Press Thermo ist die Alternative ohne Glas: ganz aus Edelstahl, doppelwandig, laut Hersteller bis zu eine Stunde warm ohne Strom, 1 l laut Hersteller für 1 bis 6 Tassen. Ein Doppelsieb hält laut Hersteller das Kaffeemehl zurück, das sonst in der Tasse landet. Der Hersteller empfiehlt sie auch für Cold Brew. Für Camping und Reise ist sie unsere Wahl, weil Edelstahl einen Sturz eher übersteht als Glas. „Ohne Strom“ meint dabei die Kanne, nicht die Zubereitung – heißes Wasser braucht es weiterhin, also Gaskocher oder Wasserkessel. Die Kehrseite: Man sieht nicht hinein, und der Rest zieht in der Kanne heiß weiter.
Der Coffee Fox mit 650 ml steht zwischen beiden Bauarten: Glas mit zweilagigem Edelstahlfilter im Deckel, gedacht für Cold Brew und Handaufguss im selben Gefäß, laut Hersteller 19 cm hoch mit eingravierter Messskala. Die Skala ist der praktische Vorteil, weil sich die Wassermenge ohne Waage treffen lässt. Dagegen stehen Glas ohne Rahmen und ohne Isolierung; zur Haltbarkeit fehlen uns Anhaltspunkte. Vor dem Kauf sollte man außerdem die Variante prüfen, denn die Produktseite widerspricht sich: Der Titel nennt 650 ml, die Merkmale daneben 1 l, und als Gerätetyp steht dort „Espressomaschine“.
Das dripdrip Brewjar XL ist kein Kaffeebereiter im üblichen Sinn, sondern ein laut Hersteller luftdicht verschließbares Vorratsglas mit Filtereinsatz und 1,5 l; der Titel nennt es „frei von Plastik“, die Beschreibung „nahezu plastikfrei“. Der Einsatz nimmt laut Hersteller bis zu 150 g Kaffee. Das ist die Menge für einen Vorratsansatz, nicht für eine Kanne. Für heißen Kaffee ist es nicht gedacht, und gefüllt braucht es stehend Platz im Kühlschrank.
Häufige Fragen
Wie viel Kaffee für eine French Press?
Es gilt die Regel aus dem Handfilter-Artikel – rund 60 g auf einen Liter, umgerechnet etwa 21 g für die 350-ml-Kanne. Grob mahlen, heißes Wasser darauf – dieselbe Temperatur wie beim Handfilter, also aufgekocht und rund eine Minute abgekühlt –, vier Minuten warten, dann langsam drücken.
Warum soll man langsam drücken?
Schnelles Drücken wirbelt das Mehl auf und presst Trübstoffe durch das Sieb. Geht der Stempel nur mit Kraft nach unten, war der Mahlgrad zu fein. Dann nicht kräftiger drücken: Bei einer Glaskanne kann die Karaffe brechen oder heißer Kaffee am Stempel vorbeispritzen. Stempel anheben, kurz warten, erneut langsam drücken – und nächstes Mal grober mahlen. Die Kanne dabei am Griff halten, nicht am Glas.
Mein Kaffee aus dem Supermarkt ist für Filtermaschinen gemahlen – geht der?
Für eine Presse ist er zu fein; das Sieb lässt ihn durch und der Stempel geht schwer. Wer keine Mühle hat, kann sich in einer Rösterei grob mahlen lassen – danach fragen lohnt, weil die Standardeinstellung dort meist ebenfalls Filter ist.
Wie bekomme ich den Kaffeesatz aus der Kanne?
Das ist gegenüber einer Maschine mit Papierfilter der eigentliche Mehraufwand der Presse. Am einfachsten mit etwas Wasser aufschwemmen und in den Biomüll geben, nicht in den Abfluss – nasses Kaffeemehl setzt sich in Siphons ab. Beim Vorratsglas hebt man den Filtereinsatz heraus und klopft ihn aus. Danach werden Gefäß, Deckel und Sieb ausgewaschen und nicht erst vor dem nächsten Gebrauch: Im Sieb und unter dem Federring bleiben Kaffeeöl und Feinstteile hängen, und beim Cold Brew steht der nächste Ansatz darin stundenlang im Kühlschrank.
Wie lange zieht Cold Brew?
Nach gängigen Rezepten sind 12 bis 24 Stunden im Kühlschrank üblich. Kürzer angesetzt schmeckt er in der Regel dünn, länger angesetzt nicht besser. Rezepte für Raumtemperatur kursieren – davon raten wir ab: Ein ungekühlter Ansatz aus Wasser und Kaffeemehl steht über Nacht bei Zimmerwärme, und die Zeitersparnis wiegt das nach unserer Einschätzung nicht auf. Durchgehend in den Kühlschrank.
Wie viel Kaffee für Cold Brew?
Deutlich mehr als für heißen Aufguss, weil kaltes Wasser langsamer löst und man ein Konzentrat ansetzt. Verbreitet ist ein Verhältnis von 1 zu 8 bis 1 zu 10, rechnerisch 150 bis 190 g auf 1,5 l. Das untere Ende passt zu den bis zu 150 g des Filtereinsatzes; für 1 zu 8 fasst er zu wenig. Das Konzentrat wird zum Trinken mit Wasser, Milch oder Eis verdünnt. Heraus kommt weniger, als das Gefäß fasst – Einsatz und Kaffee nehmen Platz weg, und ein Teil des Wassers bleibt im Satz – 150 g Kaffeemehl halten nach eigener Rechnung rund 0,3 l zurück. Aus dem 1,5-l-Glas kommt damit etwa 1 l Konzentrat, eins zu eins verdünnt also rund 2 l oder acht bis zehn Gläser. Wer nicht verdünnen will, setzt schwächer an, etwa 1 zu 12 bis 1 zu 15; dann ist das Ergebnis direkt trinkfertig.
Wie lange hält Cold Brew im Kühlschrank?
Nach unserer Einschätzung einige Tage – gekühlt, im geschlossenen Gefäß und ohne das Kaffeemehl. Das kommt nach dem Ziehen heraus, sonst zieht der Ansatz weiter. Deshalb ist der luftdichte Verschluss beim Vorratsglas kein Zierrat. Milch kommt in die Tasse, nicht in den Vorrat. Riecht der Ansatz gärig oder wird er trüb oder schaumig, gehört er weg. Eine feste Frist nennen wir bewusst nicht: Sie hängt an Hygiene, Temperatur und Kaffeemenge, und keine der fünf Produktseiten dieser Auswahl nennt eine.
Schmeckt Cold Brew weniger stark?
Unverdünnt nicht, im Gegenteil: Das Konzentrat enthält mehr gelöste Substanz als eine normale Tasse – es schmeckt nur weniger bitter und weniger sauer. Verdünnt liegt es nach unserer Einschätzung etwa gleichauf. Der Koffeingehalt hängt nach unserer Kenntnis vor allem an Kaffeemenge und Verdünnung, weniger am Verfahren.
Kann ich eine French Press für Cold Brew nehmen?
Ja, und der Hersteller der Edelstahlpresse nennt das ausdrücklich. Zwei Einschränkungen: Sie lässt sich nicht luftdicht verschließen, und der Ansatz belegt sie einen Tag lang im Kühlschrank – heißer Kaffee ist in der Zeit nicht möglich. Bei der Isolierpresse das Wasser kalt einfüllen, weil die Doppelwand auch das Abkühlen bremst.
Muss ich den Filter einer Presse ersetzen?
Die Siebe verschleißen, und der Federring, der das Sieb an die Wand drückt, verliert Spannung; dann geht Mehl vorbei. Bei Bodum sind Siebe und Karaffe einzeln zu bekommen. Auf den Produktseiten der übrigen drei Einträge fanden wir am 27.09.2026 keine Ersatzteilangabe – wer darauf Wert legt, fragt vor dem Kauf beim Anbieter nach.
Fazit: welches Gefäß für welchen Morgen
Für heißen Kaffee ist die Bodum Chambord mit 1 l die Kanne, die auf die meisten Morgen passt: Sie lässt sich halb füllen, der Stempel taucht dann eben weniger tief ein, man sieht den Füllstand, und Karaffe und Sieb gibt es einzeln nachzukaufen. Was übrig bleibt, wird umgefüllt und nicht in der Kanne stehen gelassen – ein voller Liter ist, wie oben begründet, kalt, bevor er leer ist.
- Wenn immer nur eine Person trinkt: dieselbe Kanne mit 350 ml – laut Hersteller etwa ein Standardbecher, und diese Produktseite nennt die Ziehzeit von rund vier Minuten ausdrücklich, was den anderen vier fehlt. Bei Besuch reicht sie nicht.
- Kaffee soll warm bleiben, ohne Strom – oder mit auf Reisen: die Silberthal French Press Thermo – laut Hersteller bis zu eine Stunde warm, Edelstahl statt Glas, dafür ohne Blick hinein.
- Cold Brew mit Messskala im Glas: der Coffee Fox mit 650 ml. Für Handaufguss ist er laut Hersteller ebenfalls gedacht; das Sieb sitzt allerdings im Deckel und hat weder Kegel noch Rippen, die Durchlaufzeit lässt sich damit aus unserer Sicht nicht steuern. Vorher die beiden Mengenangaben der Produktseite klären – 650 ml im Titel, 1 l in den Merkmalen.
- Cold Brew als Vorrat für mehrere Tage: das dripdrip Brewjar XL, luftdicht und für laut Hersteller bis zu 150 g Kaffee – wenn im Kühlschrank Platz für ein stehendes 1,5-l-Glas ist.
- Die Glaskaraffe ist zerbrochen: Bei Bodum gibt es Karaffe und Sieb einzeln, ein Neukauf ist nicht nötig. Wer es nicht noch einmal erleben will, nimmt Edelstahl – der übersteht einen Sturz eher als Glas.
Die Produkte im Detail
Angaben nach Herstellerinformationen, Stand 29. September 2026. Die Produkte wurden nicht selbst aufgebaut; die Einschätzungen beruhen auf Bauart und Ausstattung. Die Geräte arbeiten je nach Bauart mit heißem Wasser, Dampf, Druck oder Netzspannung – maßgeblich sind die Sicherheits- und Bedienhinweise des Herstellers.Recherche und Entwürfe entstehen mit KI-Unterstützung; Auswahl, Prüfung und Freigabe macht Robert Peringer. Wie die Produkte ausgewählt werden
Bodum Chambord French Press, 1 l
Der Klassiker seit Jahrzehnten – Karaffe aus Borosilikatglas im Edelstahlrahmen, Pressstempel und Feinsieb aus Edelstahl. 1 l für laut Hersteller bis zu 8 kleine Tassen, laut Produktseite 10,7 T × 14 B × 22,9 H cm. Glas- und Edelstahlteile sind spülmaschinenfest, gefertigt laut Hersteller in Portugal.
- Karaffe und Sieb einzeln nachkaufbar, das Modell ist seit Jahrzehnten unverändert im Programm
- Borosilikatglas ist geschmacksneutral und lässt den Brühvorgang sehen
- Spülmaschinenfest, kein Papierfilter nötig
- Glas ohne Isolierung – der Kaffee kühlt schnell ab und zieht in der Kanne nach
- Bei einem Sturz zerbricht die Karaffe; der Rahmen schützt nur die Seiten
- Steht auf der Produktseite in der Kategorie „Espressokocher“, obwohl er keiner ist
Bodum Chambord French Press, 350 ml
Dieselbe Bauart als kleinste Größe – 350 ml, laut Hersteller etwa ein Standardbecher. Die Produktseite gibt 8 T × 11,1 B × 16,8 H cm an. Der Hersteller nennt als Zubereitung grob gemahlenen Kaffee, heißes Wasser, rund vier Minuten ziehen lassen, dann den Stempel herunterdrücken.
- Für eine Person nach unserem Eindruck die passende Menge – 1 l wird sonst kalt, bevor er leer ist
- Gleiche Technik und Ersatzteillage wie das große Modell
- Der Hersteller nennt die Ziehzeit von rund vier Minuten ausdrücklich
- Spülmaschinenfest
- Bei Besuch reicht es nicht, ein zweiter Durchgang dauert wieder vier Minuten
- Kleine Kannen kühlen schneller aus als große, weil die Oberfläche im Verhältnis größer ist
- Amazon nennt als Merkmale „Abnehmbarer Tank“ und „Wasserfilter“ – beides hat die Kanne nicht
Silberthal French Press Thermo, 1 l
French Press ganz aus Edelstahl, doppelwandig isoliert – laut Hersteller bleibt der Kaffee bis zu einer Stunde warm, ohne Strom. Doppelfilter, 1 l für laut Hersteller 1 bis 6 Tassen, laut Produktseite 10,5 T × 10,5 B × 21,5 H cm. Der Hersteller nennt sie auch für Cold Brew geeignet.
- Hält den Kaffee laut Hersteller bis zu eine Stunde warm, ohne Stromanschluss
- Edelstahl statt Glas – übersteht einen Sturz eher als eine Glaskanne, also unsere Wahl für Camping und Reise
- Doppelfilter laut Hersteller gegen Kaffeemehl in der Tasse
- Laut Hersteller auch für Cold Brew zu gebrauchen
- Man sieht nicht hinein und erkennt weder Füllstand noch Farbe des Aufgusses
- Isolierung heißt auch, dass der Kaffee im Kannenrest weiter zieht – nach unserem Eindruck wird er dabei bitter
Coffee Fox Cold Brew Kaffeebereiter, 650 ml
Glaskaraffe mit zweilagigem Edelstahlfilter im Deckel, gedacht für Cold Brew und Handaufguss in einem Gefäß. Laut Hersteller 650 ml, 19 cm hoch, 12 cm Durchmesser, mit eingravierter Messskala. Spülmaschinenfest, laut Hersteller auch für Eistee und Limonade.
- Messskala im Glas – die Wassermenge lässt sich ohne Waage treffen
- Ein Gefäß für Cold Brew, Handaufguss und Servieren
- Dauerfilter aus Edelstahl, keine Papierfilter nötig
- Deutscher Anbieter mit Ansprechpartner laut Produktseite; Ersatzteile nennt er nicht
- Die Angaben der Produktseite widersprechen sich – Titel 650 ml, Attribut „1 Liter“, dazu „Kaffeemaschinen-Typ Espressomaschine“. Vor dem Kauf die Variante prüfen
- Glas ohne Isolierung und ohne Rahmen
- Das Sieb sitzt im Deckel und hat weder Kegel noch Rippen – die Durchlaufzeit beim Handaufguss lässt sich damit aus unserer Sicht nicht steuern
dripdrip Brewjar XL Cold Brew, 1,5 l
Laut Hersteller luftdicht verschließbares Vorratsglas mit Filtereinsatz aus Edelstahl, gedacht für den Vorrat im Kühlschrank. Laut Titel 1500 ml, laut Produktseite 11 T × 11 B × 17,5 H cm, Filtereinsatz für bis zu 150 g Kaffee, doppellagig und ultrafein. Der Titel nennt es „frei von Plastik“, die Beschreibung „nahezu plastikfrei“; Glas aus Italien.
- Laut Hersteller luftdicht verschließbar – der Ansatz steht über Nacht im Kühlschrank, ohne Fremdgeruch
- Filtereinsatz für laut Hersteller bis zu 150 g Kaffee, also ein ganzer Vorratsansatz
- Laut Titel frei von Plastik, in der Beschreibung „nahezu plastikfrei“ – welche Teile aus Kunststoff sind, steht nicht dabei
- Nur für kalte Zubereitung, für heißen Kaffee nicht gedacht
- 1,5 l Glas gefüllt sind schwer und müssen stehend in den Kühlschrank passen
- Cold Brew zieht nach gängigen Rezepten meist 12 bis 24 Stunden und verlangt damit Vorplanung am Vorabend
- Steht auf der Produktseite unter Geschirr und Kaffeekannen, nicht bei den Kaffeebereitern
Vergleichstabelle
8 Spalten. Reicht die Breite nicht, lässt sich die Tabelle seitlich scrollen – Produkt und Kauflink bleiben dabei stehen.
| Produkt | Fassungsvermögen | Tassen | Warm oder kalt | Material | Isoliert | Ersatzteile | Affiliate-Link |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bodum Chambord French Press, 1 l | 1,0 l (Herstellertext) | bis 8 klein (Herstellertext) | warm | Borosilikatglas und Edelstahl | nein | Karaffe und Sieb | Aktuellen Preis auf Amazon ansehen |
| Bodum Chambord French Press, 350 ml | 0,35 l (Herstellertext) | 3 klein (Herstellertext) | warm | Borosilikatglas und Edelstahl | nein | Karaffe und Sieb | Aktuellen Preis auf Amazon ansehen |
| Silberthal French Press Thermo, 1 l | 1,0 l (Herstellertext) | 1 bis 6 (Herstellertext) | beides | Edelstahl, doppelwandig | ja, bis 1 h (Herstellertext) | nicht genannt | Aktuellen Preis auf Amazon ansehen |
| Coffee Fox Cold Brew Kaffeebereiter, 650 ml | 0,65 l (Titel), 1 l (Merkmale) | bis 3 (eigene Rechnung) | beides | Glas und Edelstahl | nein | nicht genannt | Aktuellen Preis auf Amazon ansehen |
| dripdrip Brewjar XL Cold Brew, 1,5 l | 1,5 l Gefäß (Titel) | entfällt | nur kalt | Glas und Edelstahl | nein | nicht genannt | Aktuellen Preis auf Amazon ansehen |
Weiterlesen
- Filterkaffee von Hand: Halter, Kessel, Waage – in dieser Reihenfolge – wenn der Kaffee klar statt vollmundig sein soll
- Kaffeemühlen: Handkurbel, Kegelmahlwerk oder Schlagmesser – beide Verfahren brauchen groben Mahlgrad, den ein Schlagmesser nicht liefert
- Filterkaffeemaschinen: Glaskanne, Thermokanne oder Becher – Kannenkaffee per Knopfdruck, ohne Ziehzeit und ohne Stempel